Saudi-Arabiens Landgrenzen: 70,7 Millionen Reisende 2025, plus 7,2 Prozent
Saudi-Arabiens Landübergänge zählten 2025 70,7 Millionen Reisende. Die Fracht stieg auf 26,8 Millionen Tonnen, auch die Zahl der Verkehrstoten wuchs.

Saudi-Arabiens Straßen waren 2025 voller denn je. Die neue Straßenverkehrsstatistik der General Authority for Statistics, der offiziellen Statistikbehörde des Königreichs, umfasst Reisende, Fracht, Fahrzeuge, Unfälle und Führerscheine. Das sind die acht wichtigsten Zahlen.
1. 70,7 Millionen Reisende
An den Landgrenzübergängen wurden 2025 mehr als 70,7 Millionen ein- und ausreisende Passagiere abgefertigt. Das sind 7,2 Prozent mehr als die rund 65,9 Millionen im Jahr 2024.
2. Mehr Ankünfte als Abreisen
Die Einreisen lagen bei über 37 Millionen, das sind 52,3 Prozent des Gesamtaufkommens. Die Ausreisen beliefen sich auf 33,7 Millionen oder 47,7 Prozent.
3. King-Fahd-Damm vorn
Über den King-Fahd-Damm, die Brücke zwischen Saudi-Arabien und Bahrain, liefen 49,1 Prozent des gesamten Personenverkehrs auf dem Landweg. Chafdschi nahe der kuwaitischen Grenze folgte mit 12,2 Prozent. Der Januar war mit über 7,4 Millionen Reisenden der stärkste Monat, der März mit rund 4,6 Millionen der ruhigste.
4. Fracht erreicht 26,8 Millionen Tonnen
Die über Land ein- und ausgeführten Waren stiegen um 4,4 Prozent auf mehr als 26,8 Millionen Tonnen. Die Exporte erreichten 14,3 Millionen Tonnen, ein Plus von 6,3 Prozent. Die Importe summierten sich auf 12,5 Millionen Tonnen, plus 2,4 Prozent.
5. Al-Wadiah ist der Fracht-Gigant
Der Übergang Al-Wadiah wickelte 27,9 Prozent der Landexporte und 31,9 Prozent der Importe ab. Al-Hadithah lag bei den Exporten mit 23,2 Prozent auf Rang zwei, und Al-Batha kam bei den Importen auf 26 Prozent.
6. 16,7 Millionen Fahrzeuge auf den Straßen
Die zugelassenen, verkehrstauglichen Fahrzeuge überschritten Ende 2025 die Marke von 16,7 Millionen, ein Plus von 5,3 Prozent. Privat zugelassene Pkw machen 71,2 Prozent aus. Rund 1,1 Millionen Fahrzeuge wurden erstmals zugelassen, 3,6 Prozent mehr.
7. Mehr Verkehrstote
Im Königreich gab es 17.805 schwere Unfälle, etwa 3,2 Prozent mehr als die 17.251 im Vorjahr. Die Zahl der Todesopfer lag bei 4.448 gegenüber 4.113 im Jahr zuvor, das sind 11,99 pro 100.000 Einwohner. Die Verletztenrate sank um 3,9 Prozent auf 65,53 pro 100.000. Männer machten 86,2 Prozent der Todesopfer aus, die 19- bis 30-Jährigen stellten mit 33,5 Prozent den größten Anteil.
8. Weniger neue Führerscheine
Die Zahl der gültigen Führerscheine überschritt 11,3 Millionen. Rund 1,17 Millionen neue Führerscheine wurden ausgestellt, 8,1 Prozent weniger. Saudis halten 51 Prozent der Führerscheine, Frauen 12,4 Prozent. Die Region Riad stellte 37,4 Prozent der neuen Führerscheine aus, gefolgt von Mekka mit 25,8 Prozent und der Ostprovinz mit 17,2 Prozent.
Insgesamt zeigen die Zahlen ein Land in Bewegung: mehr Reisende und mehr Fracht, aber auch ein besorgniserregender Anstieg der Verkehrstoten.



