Russlands Regionen führen Quoten für Kriegsteilnehmer ein – auch für Lehrer und Balletttänzer
Regionale Gesetze in Russland zwingen Arbeitgeber, Menschen einzustellen, die in der Ukraine gekämpft haben. Schulen, Kitas und Theater suchen nun solche Bewerber.

Gesetze in russischen Regionen verpflichten Unternehmen inzwischen, Menschen einzustellen, die am Krieg gegen die Ukraine teilgenommen haben. Die Regeln beschränken sich nicht mehr auf Fabriken und Büros. Sie haben Bildungs- und Kultureinrichtungen im ganzen Land erreicht.
Deshalb suchen Arbeitgeber jetzt unter ehemaligen Kriegsteilnehmern nach Lehrern, Kita-Personal und Balletttänzern. Das Quotensystem gilt für Einrichtungen in Regionen in ganz Russland.
Ein Detail fällt auf: Arbeitgeber dürfen Bewerber nicht nach einer posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) fragen.
Außerdem hat Präsident Wladimir Putin seine Verwaltung und die Regierung angewiesen, ein eigenes Ausbildungsprogramm für Teilnehmer der Militäroperation ohne abgeschlossenes Hochschulstudium zu entwickeln.



