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Erdoğan auf dem Rückflug aus Seoul: Aserbaidschan-Reise, Putin-Anruf

Auf dem Rückflug aus Südkorea sagte Erdoğan, er wolle am 8. November nach Aserbaidschan reisen und nach dem Treffen mit Selenskyj mit Putin sprechen.

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President Erdoğan speaking to journalists aboard the plane returning to Türkiye from his official visit to South Korea.
Bild: Sabah

Präsident Recep Tayyip Erdoğan hat seinen offiziellen Besuch in Seoul beendet, zu dem ihn Südkoreas Präsident Lee Jae Myung eingeladen hatte. Im Flugzeug nach Hause beantwortete er dann Fragen von Journalisten und sprach über vieles. Hier die sechs wichtigsten Punkte.

1. Er plant am 8. November eine Reise nach Aserbaidschan

Am 8. November feiert Aserbaidschan seinen Tag des Sieges. Erdoğan sagte, er wolle dort sein, sofern nichts Außergewöhnliches dazwischenkomme. Er hoffe, während der Reise „die notwendigen Schritte“ zu unternehmen. Auf die Gerüchte über eine Krise zwischen beiden Ländern angesprochen, sagte er, die Beziehungen gingen weit über klassische Diplomatie hinaus.

2. Es gab bereits viele Kontakte

Erdoğan sagte, er habe mit Aserbaidschans Präsident Ilham Aliyev telefoniert. Außerdem habe er seinen Geheimdienstchef und seinen Außenminister nach Baku geschickt, und auch die beiden Ehepaare stünden in Kontakt.

3. Als Nächstes folgt ein Anruf bei Putin

Am Samstag zuvor war der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj zu Gesprächen und einem Arbeitsessen mit Erdoğan in der Türkei und forderte, den Krieg in eine diplomatische Phase zu überführen. Nun will Erdoğan mit Wladimir Putin sprechen, um auch die russische Seite zu hören. Sein Außenminister und Mitarbeiter bereiten Moskau auf das Gespräch vor.

4. Die Zusammenarbeit mit Südkorea geht über ein, zwei Waffen hinaus

Auf Drohnen und ein Atomkraftwerk-Abkommen angesprochen, beschrieb Erdoğan die Verteidigungszusammenarbeit als Gesamtpaket. Es reiche vom Kampfpanzer Altay und den Fırtına-Haubitzen über Drohnen, Luftverteidigung und Marinesysteme bis zu U-Booten. Die Verteidigungsministerien würden darüber sprechen, sagte er.

5. Vorsichtige Worte zu den US-Zwischenwahlen

Erdoğan wünschte dem amerikanischen Volk alles Gute und hoffte, dass die Ergebnisse positive Auswirkungen auf die Region und die Weltpolitik haben. Für „scharfe Sätze“ sei es zu früh. Die türkisch-amerikanischen Beziehungen nannte er tief; die Türkei bleibe in engem Kontakt mit Regierung, Repräsentantenhaus und Senat.

6. „Terrorfreie Türkei“ und die Fonds-Ermittlungen

Zum Prozess, den bewaffneten Kampf der PKK zu beenden, sagte Erdoğan, er laufe im gesetzlich gesetzten Rahmen weiter. Höhlen jenseits der türkischen Grenzen würden Schritt für Schritt geräumt, die Überprüfung liege im Zeitplan. Die nächste Phase beginne, sobald Entwaffnung und Überprüfung abgeschlossen seien. Zu den Fonds-Ermittlungen sagte er, alle Institutionen folgten dem Fahrplan, es werde keine Zugeständnisse geben, und in diesen Fällen seien „Leute aufgetaucht, mit denen man nie gerechnet hätte“.

Ein vollgepackter Flug, und der nächste Halt im Terminkalender ist Aserbaidschan.

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Der Verlauf

Erdoğans Südkorea-Besuch und Aserbaidschan-Pläne · 2 Ereignisse

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  1. Erdoğan auf dem Rückflug aus Seoul: Aserbaidschan-Reise, Putin-Anruf

Was vor und nach dieser Meldung passiert ist. Noch nicht beschriebene Hintergrund-Ereignisse hat eine KI zusammengefasst.

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