Novaya Gazeta stellt Erscheinen in Russland nach Warnungen zum Ukrainekrieg ein
Am 28. März 2022 setzte Novaya Gazeta nach Warnungen der Medienaufsicht Print- und Onlineausgabe bis zum Kriegsende aus.
Diese Zusammenfassung wurde von einer KI geschrieben, um den Kontext zu vervollständigen; sie beruht nicht auf einer aktuellen Quelle.
Am 28. März 2022 gab die unabhängige russische Zeitung Novaya Gazeta bekannt, dass sie ihr Erscheinen in Print und online aussetzt, und zwar bis zum Ende dessen, was die russischen Behörden „militärische Spezialoperation" in der Ukraine nennen.
Vorausgegangen war eine weitere Verwarnung von Roskomnadsor, Russlands staatlicher Medien- und Kommunikationsaufsicht. Es ging darum, dass die Zeitung einen Beitrag nicht als von einem „ausländischen Agenten" erstellt gekennzeichnet hatte. Diesen Status hatten die Behörden einigen Organisationen und Personen zugewiesen. Nach den neuen Kriegsgesetzen vom Anfang März 2022 konnte Berichterstattung, die der offiziellen Darstellung des Krieges widersprach, zu Sperrungen und Strafverfolgung führen.
Chefredakteur Dmitri Muratow hatte 2021 den Friedensnobelpreis gemeinsam mit der philippinischen Journalistin Maria Ressa erhalten. Die 1993 gegründete Novaya Gazeta war eines der letzten großen kritischen Medien, die noch in Russland arbeiteten. Mehrere ihrer Journalistinnen und Journalisten wurden über die Jahre getötet, darunter 2006 Anna Politkowskaja.
Die Aussetzung war ein Wendepunkt für die unabhängigen Medien in Russland. Viele Mitarbeitende verließen später das Land und arbeiteten über ein neues Medium weiter, Novaya Gazeta Europe.
Der Verlauf
Schließung der Novaya Gaseta nach 33 Jahren · 3 Ereignisse
Was vor und nach dieser Meldung passiert ist. Noch nicht beschriebene Hintergrund-Ereignisse hat eine KI zusammengefasst.



