Mulemo.

Für das Gespräch nach London geflogen, dann Funkstille: Jobsuche der Gen Z

Louis (25) flog für ein Vorstellungsgespräch nach London und hörte danach nichts mehr. Auch mit guten Noten und Master ist der Berufseinstieg gerade hart.

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Genç bir adam telefonuna ve dizüstü bilgisayarına bakarak iş başvurusuna gelecek yanıtı bekliyor.
Bild: Süddeutsche.de

Louis ist 25 und wollte Sales-Mitarbeiter bei einem Auktionshaus werden. Für das Vorstellungsgespräch flog er extra nach London. Innerhalb einer Woche werde man sich melden, hieß es.

Louis wartete, schrieb eine E-Mail, hakte noch einmal nach. Keine Antwort. Jetzt sieht er, dass die Stelle wieder ausgeschrieben ist. Das Haus sucht also weiter, nur auf seine Nachrichten reagiert niemand.

Antonia hat es anders erwischt: Sie hat einen Job gefunden, der ihr nicht liegt. Beide Geschichten zeigen, wie schwer der Berufseinstieg gerade ist, selbst mit guten Noten, Master und Praktika.

Und es gibt noch ein Problem für die Gen Z: Vorurteile. Junge Menschen werden noch immer nach ihrem Auftreten beurteilt, nicht nach dem, was sie können. Mal gelten sie als zu auffällig, mal als zu weiblich oder zu queer.

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