Füllkrug gleicht doppelt aus, doch Sabitzer schlägt für Dortmund spät zu
Der BVB führt im DFB-Pokal 2:0 gegen Werder, Füllkrug gleicht doppelt aus. In der Nachspielzeit entscheidet Sabitzer per Freistoß.

Das war ein Pokalabend mit allem, was dazugehört. Niclas Füllkrug schien für Werder Bremen ein Märchen zu schreiben. Das Happy End verdarb ihm am Ende Marcel Sabitzer.
Was ist passiert? ⚽
Borussia Dortmund startete stark und führte in der zweiten Runde des DFB-Pokals zwischenzeitlich mit zwei Toren gegen Werder. Lange sah alles nach einem entspannten Abend für den BVB aus.
Dann kam Füllkrug. Mit einem schnellen Doppelschlag glich er die Partie aus und brachte Bremen zurück ins Spiel.
Die Entscheidung fiel erst in der Nachspielzeit. Der Österreicher Sabitzer traf für Dortmund per Freistoß, quasi in letzter Minute.
Warum reden alle darüber?
Weil das Spiel aus zwei völlig unterschiedlichen Hälften bestand: erst die Dortmunder Kontrolle, dann der Sturm von Füllkrug. Die Medien beschrieben ihn als Naturgewalt, Sabitzer dagegen als Schlitzohr.
Auch vor dem entscheidenden Freistoß ging es hoch her. Bei Dortmund wurde heftig diskutiert, wer überhaupt schießen soll. Am Ende schnappte sich Sabitzer den Ball. Das Ergebnis nannte n-tv einen Traum-Freistoß.
Was lief sonst in der Runde?
Der Abend hatte noch mehr zu bieten. Gladbach kam in Unterzahl weiter, Elversberg und Mainz schieden aus. Köln schoss gleich fünf Tore gegen Union Berlin.
Und jetzt?
Dortmund steht damit in der nächsten Runde des Pokals. Für Bremen ist der Wettbewerb trotz der zwei Füllkrug-Tore vorbei.
Für Füllkrug ist das die bittere Pointe des Abends: Er hat sein Team zurück ins Spiel gebracht, aber nicht ins Ziel.



